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Dr. Stefan Matysiak
Kommunikationswissenschaftler - Journalist

















Berufliche Erfahrungen

    • 2007 - 2010 Hochschullehrer am Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft der Universität Göttingen mit professoralen Lehr- und Prüfungsrechten;
    • langjährige Seminaraktivitäten/Erwachsenenbildung im Bereich Journalismus/PR;
    • Arbeiten als Pressesprecher sowie PR-Arbeiten, vor allem für mittelständische Stahl- und  Anlagenbauunternehmen; 
    • diverse Lektorats- und Korrekturaufträge;
    • 2006 Chef vom Dienst/Redaktionsleiter der Göttinger Wochenzeitung/Neuen Göttinger Wochenzeitung;
    • langjährige freie journalistische Arbeit; Medienjouranlismus, seit 2003 regelmäßiger freier Mitarbeiter für den Fachdienst epd sozial;
    • Promotion über die Begabtenförderung der Hans-Böckler-Stiftung/Promotionsthema: "Die Entwicklung der ostdeutschen Tagespresse nach 1945. Bruch oder Übergang?
    • Lokalredakteur der Tageszeitung Der Neue Weg, Magdeburg (FAZ-Zeitungsgruppe);
    • Studium der Sozialwissenschaften, Publizistik, Germanistik in Hannover und Göttingen. 
Schreib- und PR-Seminare u.a. für
    • Hans-Böckler-Stiftung
    • Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft, Uni Göttingen
    • PC-Ware AG
    • Kreisvolkshochschule Göttingen
    • International Forestry Students' Organisation
    • ...
Journalistische Schwerpunkte Forschungsschwerpunkte Medien
    • Pressegeschichte
    • Medientransformation Mittel-/Osteuropa
    • Internationale Medienwirtschaft
    • DDR-Presse
    • Militärische Medienpolitik/-propaganda
    • Unternehmens-PR
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Besatzungsmedien
Auswahlbibliografie/Medien Afrika: Radio in Regionalsprachen unterstützt auch ländliche Entwicklung. In: entwicklung & ländlicher raum Nr. 1/2006, S. 33; Zwischen Traditionsbildung und Traditionsverweigerung. Zu den Konstruktionsmechanismen von Tageszeitungstradition durch die Verlage. In: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte Nr. 7/2005, S. 122-146; Blütenträume. 15 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in ostdeutschen Landkreisen fast nur noch Zeitungsmonopole. In: Journalist Nr. 10/2005, S. 10-13; Taiwan. Sprachrohre des großen Bruders. In: Zeitschrift für Kulturaustausch Nr. 1/2005, S. 9-10; Dreihundert Jahre 'Hildesheimer Allgemeine Zeitung'. Traditionsbildung und publizistische Entwicklung einer Heimatzeitung. In: Verlag Gebrüder Gerstenberg (Hg): 300 Jahre 'Hildesheimer Allgemeine Zeitung'. Seitenblicke. Hildesheim 2005, S. 21-49; Die Bedeutung traditioneller Verleger beim Neuaufbau der Presse in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd. 120/2005, S. 175-196; Das kurzfristige Wiederaufleben einer ostdeutschen Lokalpresse im Frühjahr/Sommer 1945. In: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte Bd. 6/2004, S. 157-194; Erst lokal, dann zentral. Kurz nach dem Einmarsch der Roten Armee kam es 1945 regional zu einem Wiederaufleben der traditionellen Lokalpresse. In: Journalist Nr. 5/2005, S. 34-35; Doppelte Anleitung. Zur parteiinternen Presselenkung bei den Bezirkszeitungen der Blockparteien. In: Deutschland Archiv Nr. 3/2005, S. 478-487; Die Wiedergeburt der Hildesheimer Lokalpresse 1945. In: Hildesheimer Jahrbuch Bd. 74/2002, S. 217-238 mehr; Osteuropa lockt Investoren. In: Broadcast Magazine Nr. 4/2005, S. 22-25; Radio Tikrit. Schwarze Propaganda made by USA. In: Funk Nr. 1/2005, S. 79; Zeitung als gesellschaftliches Reformprojekt - die 'Tageszeitung' als Beispiel für wirtschaftliche Anpassungsleistungen der Unternehmen der 'moralischen Ökonomie'. In: Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte Nr. 19/2004, S. 29-40mehr; Medienausländer auf Distanz. Grenzüberschreitende Pressekonzentration: Fehlanzeige. In: epd medien Nr. 72/15.9.04, S. 6-10; Die Entwicklung der ostdeutschen Tagespresse nach 1945. Bruch oder Übergang? Göttingen 2004 mehr;  Weltweit täglich kostenlos. Internationale Trends zur Gratispresse. In: Journalist Nr. 7/2004, S. 33; Arbeitgeberverband gepäppelt. Als es 1945 für den Aufbau der Arbeitsbeziehungen nötig war, half eine Journalistengewerkschaft kurzerhand einen Arbeitgeberverband gründen. In: Stefanie Hürtgen/Norbert Fröhler/Mike Thiedke/Christiane Schlüter (Hg.): Wir können auch anders. Perspektiven von Demokratie und Partizipation. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 2004, S. 198-212;  Forstliche Pressearbeit schafft Vertrauen und Sympathie. In: Forstliche Mitteilungen Nr. 4/2004, S. 6-8; Die Gratiszeitung 'Metro' machte erstmals Gewinn. Expansion in Frankreich, Spanien, Dänemark. In: epd medien Nr. 11/14.2.04   mehr; "Bäckereien wieder eröffnet" - Mit sowjetischen Militärzeitungen begann 1945 die lokale Berichterstattung in Mecklenburg-Vorpommern. In: Zeitgeschichte regional, 7. Jg., Heft 2/Dezember  2003, S. 49-55;  Nachkriegszeitungen für Mecklenburg und Vorpommern. In: Heimathefte für Mecklenburg und Vorpommern, Jg. 14, Heft 1/2004, S. 4-9; Traditionsbildung und Traditionsverweigerung im Tageszeitungswesen. In: Archivalische Zeitschrift Bd. 85/2003, S. 313-338;  Aachens 'Standesamt derWeltpresse' von Schließung bedroht. Rettung in letzter Minute für wertvolle Zeitungsbestände? In: Der Archivar Heft  3/2003, S. 245-46; "Ausplünderung der Medienressourcen" in Osteuropa. Ausländische Konzerne bedrohen die kulturelle Eigenständigkeit. In: epd medien Nr. 52/5.7.03 mehr; Kostenlos für Konsumenten. Wo andere verlieren: Kundenzeitschriften legen zu. In: epd medien Nr. 40/24.5.03, S. 8-10; Hungerstreik für Erhalt von slowenischem Minderheitenradio. Radiosender Opfer eines Kulturkampfes. In: Medienmagazin M Nr. 4/2003, S. 30 mehr; Die britischen Heeresgruppenzeitungen und die Wiedergeburt der niedersächsischen Lokalpresse 1945/46. In: Osnabrücker Mitteilungen Bd. 107/2002, S. 233-252; Holtzbrinck darf 'Berliner Zeitung' nicht übernehmen. Konzern hofft auf Ministererlaubnis - G+J provisorischer Gesellschafter. In: epd medien Nr. 98/14.12.02 mehr;  Während der Ost-West-Konfrontation vergessen! - In ostdeutschen Kommunalarchiven schlummern noch unbekannte Zeitungen aus der kurzen westalliierten Besatzungszeit. In: Archivalische Zeitschrift Bd. 84/2001, S. 397-412; "Es war wirklich ein schöner Anfang." Die vergessene ostdeutsche Presse unter den westlichen Besatzungsmächten. Ausstellung im Internationalen Zeitungsmuseum der Stadt Aachen, 6. November bis 15. Dezember 2001   mehr; Verdrängter Presse-Frühling. Erste Blätter der Nachkriegszeit. In: Journalist Nr. 5/2001, S. 24-26; Alles unter einem Dach. Zur Pressekonzentration in Belgien. In: Journalist Nr. 4/2001, S. 80-82; Vergeblicher Planungsvorlauf. Geflüchtete Ostverleger planten 1955 Rückkehr mit Gebietsschutz und Lohnstopp. In: Medienmagazin M Nr. 7-8/2000, S. 13-15   mehr; Vom Tandem gesprungen. Mit dem Ende der Kooperation von ADFC und "Radfahren"  kamen 50.000 Abonnenten in Bewegung - Verbände als Bedrohung redaktioneller Unabhängigkeit. In: Medienmagazin M Nr. 3/1998, S. 28-29. Foresters‘ Public Relation Work: Why and How? In:

Stefan Matysiak: Bilder, die einen vollständigen Neuanfang der deutschen Presse nach dem Zweiten Weltkrieg illustrieren, prägen bis heute sowohl die ost- als auch die westdeutsche Pressegeschichtsschreibung. Der ostdeutsche Presseneuaufbau gilt als besonders konsequent, da er neben der Entnazifizierung zugleich den frühzeitigen sozialistischen Wandel der Eigentumsformen einschloss. Die vorliegen-de Arbeit untersucht dagegen die verlegerischen Kontinuitäten der Zeit nach 1945: Die Pressegeschichte der ostdeutschen Nachkriegszeit hat nicht - wie vielmals behauptet - mit einem Blackout oder einem Vakuum begonnen, die Entwicklung der ostdeutschen Vorkriegspresse brach nicht mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 vollständig ab. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den nach dem Kriegsende weiter bestehenden Zeitungen, die auf den ersten Blick nicht in das bisherige Bild der Pressegeschichte passen wollen, nachzuspüren. Dabei wird gefragt, in welchem Ausmaß traditionelle Zeitungen oder Verlage das Kriegsende und die Enteignungen überstanden, welche Rolle die alteingesessenen Zeitungen in der Nachkriegszeit spielten und wie sie in das politische Konzept der Sowjetischen Militäradministration passten. Schließlich wird geklärt, inwieweit die alteingesessenen Verlage einen Beitrag beim Aufbau eines neuen ostdeutschen Pressewesens leisteten
Matysiak, Stefan: .  Warum Verlagsgeschichtsschreibung? Verlagsgeschichte als Kapital für die Zukunft Gerade bei Engagements im Bereich neuer Medien oder anderer noch junger Geschäftsfelder können Verlage ihre langjährige Unternehmensgeschichte ideal als Kapital für ihre Zukunft nutzen.  Für Verlage gelten dabei die gleichen Gesetze wie für andere Unternehmen: Eine möglichst lange Unternehmenstradition dient im Geschäftsverkehr als werbewirksamer Nachweis großer Erfahrung und langjährigen Erfolgs. Den Kunden gilt eine lange Unternehmensgeschichte als Nachweis für Solidität, Seriosität und Sicherheit. Speziell im Pressewesen steht eine lange Tradition stellvertretend für eine "von Generationen geschulte journalistische Technik", beschrieb bereits 1928 der Zeitungsforscher Otto Groth. Auch die heutigen Leser wissen: Ein Verlag mit langer Geschichte arbeitet traditionellerweise seriös und solide. Ein Verlag, der durch seine langjährige Geschichte beweist, dass er bei gedruckten Medien seit 100, 150 oder 200 Jahren hohe Qualität geliefert hat, schafft auch für seine neuen Geschäftszweige eine Glaubwürdigkeit, über die andere Konkurrenten am Markt nicht verfügen.  Markenartikel haben Geschichte Seit langem gelten Tageszeitungen deshalb als ein "Mega-Markenartikel", so der Geschäftsführer der Verlagsgesellschaft Madsack, Friedhelm Haak. Um dieses Potenzial stärker zu nutzen, wurde auf der BDZV-Verlegertagung 2002 empfohlen, das Ansehen dieser Marke auch auf andere Geschäftsbereiche auszuweiten. Hierzu gehören etwa Online-Portale, SMS-Serviceleistungen, Ticketverkaufs- oder Reisebürodienste, Buchhandel oder Postdienstleistungen. Der Vorteil des historisch gewachsenen Markenartikels 'Zeitung' sollte nicht verschenkt werden.  Zeichen der Verlässlichkeit auch in neuen Geschäftszweigen Gerade angesichts der Beliebigkeit vieler schnell entstehender und ebenso schnell wieder verschwindender Firmen kann die lange Tradition eines Zeitungsverlags auch in dessen neuen Geschäftszweigen als Beweis hoher Verlässlichkeit dienen. Eine öffentlichkeitswirksam präsentierte langjährige Unternehmenstradition schafft so Vertrauen bei den Kunden, vermittelt den Eindruck von Stabilität und setzt im unübersichtlichen Angebot der Konkurrenten Maßstäbe.  Die Geschichte eines Verlags bietet folglich die Chance, als Mittel des Marketings genutzt zu werden - und das auch in Geschäftszweigen jenseits der Zeitungsproduktion. Ein Verlag kann somit auf ein Potenzial zurückgreifen, über das viele andere Unternehmen nicht verfügen. Und der offensive Umgang mit der Unternehmenstradition stärkt nebenbei auch den Stolz und das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter und damit deren Leistungsfähigkeit. Ihr Unternehmen kann über mehr Tradition verfügen, als Sie denken Die Traditionsbildung eines Zeitungsunternehmens folgt Gesetzen, bei denen auch vielfältige Traditionsbrüche keine Rolle spielen. Denn auch die sehr alten und traditionsreichen deutschen Tageszeitungen hatten bei ihrer Gründung zumeist andere Namen als heute, andere Eigentümer als heute und einen Inhalt, der mit den heutigen Tageszeitungen nicht viel zu tun hat. Auch die Tradition der sehr alten deutschen Zeitungen ist lediglich nach besonderen Regeln konstruiert.  Trotzdem haben auch Zeitungen, bei denen zwischen dem Heute und dem Gestern kein Zusammenhang besteht, eine lange Tradition. Solche Tradition ist konstruierbar. Auf diese Weise lässt sich auch bei Ihnen eine eventuell bestehende nur kurze Zeitungstradition möglicherweise zum Nutzen Ihres Verlages verlängern.   Matysiak, Stefan Matysiak